Refugees welcome – Die QII zu Besuch im Flüchtlingsheim Moers

Refugees welcome – helpers even more <3

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Am Dienstag, den 17. November 2015, machte sich der Spanischkurs der Q2 von Frau Wolz auf den Weg nach Moers, um vor Ort in einer Flüchtlingsunterkunft Kindern und ihren Eltern einen abwechslungsreichen Nachmittag zu bereiten, der sie von allem Negativen befreien sollte – zumindest für diese Stunden.


Die Schülerinnen und Schüler hatten sich viel überlegt und vorgenfluechtlingsheim1ommen. Sie erfreuten die Flüchtlinge zum einen mit Sachspenden wie Winterkleidung, Schreib- und Bastelutensilien sowie Spielsachen; auch die eine oder andere Süßigkeit für die Kleinen war natürlich mit dabei. Insbesondere für die Kinder im Grundschulalter hatten die Spanischlernenden viel Tolles geplant:
Sie spielten mit ihnen und zauberten so ein Lächeln in ihre Gesichter. Neben Aktionen wie Kinderschminken, Fußball und Federball, malen und basteln, Foto 17.11.15, 14 36 59Tischfußball und Tisch-Ping-Pong sowie einem Farben-Lernspiel sorgten die Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs auch durch ihre offenen und herzlichen Gesten für ein gelungenes Kinderfest. Der Nachmittag stand somit unter dem Motto: ein Herz für Flüchtlinge. Es wurden Umarmungen, freundschaftliche Handschläge und Zeichen des Dankes ausgetauscht.
Die Familienangehörigen waren der Aktion ebenso positiv gesinnt und traten fluechtlingsheim3mit den Schülerinnen und Schülern in den Dialog. Eltern, Großeltern und ältere Geschwister waren versammelt und man unterhielt sich. Dabei waren besonders die türkischen und arabischen Sprachkenntnisse von Vorteil, um die Kommunikation erfolgreich bestreiten zu können. Nichtsdestoweniger wurden auch ein paar englische Sätze ausgetauscht. Im Notfall halfen uns ebenfalls Hände, Gesten und pantomimisches Darstellen der intendierten Sätze. Die Flüchtlinge erzählten von Problemen mit ihren Aufenthaltsgenehmigungen, von persönlichen Verlusten, von den katastrophalen Umständen in ihrem Land (sie kamen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak) oder von anderen einschneidenden Erlebnissen, die sie ihr Leben lang nicht mehr vergessen werden. Die Empathie der Schülerinnen und Schüler war überwältigend und so konnten sie das Leid der Menschen in der Unterkunft verstehen, sich hingegen auch mit ihnen zusammen freuen, wenn sie etwa von einer bald zu beziehenden Wohnung im Umkreis berichteten.

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Zum Ende des Nachmittags hin wurde die Runde gemütlicher und die Frauen des Flüchtlingsheims bereiteten uns Chai-Tee zu, was die Schülerinnen und Schüler lachend mit dem Ausdruck „zu Gast bei Gästen“ kommentierten.fluechtlingsheim7
Alles in allem war der Ausflug eine gelungene und gefühlsbetonte Aktion, die uns allen vor Augen geführt hat, welche Schicksale es gibt und dass die momentane Situation uns alle betrifft, denn jeder kann helfen und sollte es auch tun!

Die Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses von Frau Wolz

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