7. Schul- und Hausordnung

7. Schul- und Hausordnung

Inhalt :

7.1 Schul- und Hausordnung
7.2 Respekt
7.3 Sozialverhalten und Pünktlichkeit
7.4. Der Auszeitraum


 

7.1. Schulordnung / Hausordnung     1.8.2016

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigten,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

eine Schule mit 900 Schülerinnen und Schülern, 80 Lehrerinnen und Lehrern und zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern braucht Schulregeln, die helfen, dass alle friedlich und geordnet miteinander leben, lernen und arbeiten können.

Voraussetzung dafür ist, dass

  • wir alle respektvoll miteinander umgehen
  • die Herkunft, Sprache, Kultur und Religion des anderen geachtet werden
  • niemand ausgeschlossen wird
  • wir im Unterricht und in der Gemeinschaft die deutsche Sprache sprechen, die alle verstehen.

 

Die folgenden Schulregeln gelten an der Theodor-König-Gesamtschule und sind für alle verbindlich.

  1. „Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Sie sind insbesondere verpflichtet, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen. Sie haben die Schulordnung einzuhalten und die Anordnungen der Lehrerinnen und Lehrer, der Schulleitung und anderer dazu befugter Personen zu befolgen.“

[Schulgesetz des Landes NRW § 42 (3)]

www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulrecht/Schulgesetz/Schulgesetz.pdf

Bei Pflichtverletzungen können erzieherische Einwirkungen oder Ordnungsmaßnahmen angewendet werden. [Schulgesetz des Landes NRW § 53]

  1. Jeder verhält sich so, dass er weder andere Personen noch sich selbst gefährdet, weder andere behindert noch belästigt.
  2. Jeder ist verpflichtet, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen.
  3. In der Schule wird „angemessene Kleidung“ getragen (also keine Jogginghosen!). Kappen werden im Unterricht abgesetzt.
  4. Alle Schüler/innen der Sekundarstufe I sind verpflichtet, sich immer (auch in Freistunden und bei Unterrichtsausfall) in die beaufsichtigten Bereiche zu begeben.
  5. Alle Mitglieder der Schulgemeinde sorgen auf dem gesamten Schulgelände gemeinsam für Ordnung und Sauberkeit.
  6. Die Unterrichtsräume werden nach einer Unterrichtsstunde in ordentlichem Zustand hinterlassen. Die Sitzordnung wird wieder hergestellt, die Tafel gereinigt, der Raum sauber und besenrein verlassen und abgeschlossen. Schulschlüssel werden nicht an Schülerinnen und Schüler weitergegeben.
  7. Schüler/innen, die mutwillig Einrichtungen der Schule zerstören, müssen für den verursachten Schaden aufkommen.
  8. Privateigentum: Jede Schülerin/jeder Schüler achtet selbst auf ihr/sein Eigentum, das sie/er für den Unterricht in die Schule mitbringen muss. Bei Verlust übernimmt die Schule keine Haftung.
  • Handys:

 Der Datenschutz anderer Personen muss unbedingt gewahrt sein. D.h., dass keine unerlaubten Bild – oder Tonaufnahmen von anderen Personen in der Schule gemacht werden dürfen.

  • Im Sek. I – Gebäude dürfen Handys und MP 3 Player nicht benutzt werden.
  • Im Klassenraum müssen Handys und MP 3 Player ausgeschaltet sein.
  • Bei Regelverstößen können Handys und MP 3 Player von der Lehrerin/ dem Lehrer

abgenommen und bis zum Ende des Schultages verwahrt werden.

  • Schüler/innen sind darauf hinzuweisen, dass der Gebrauch eines Handys in einer Klassenarbeit als Täuschungsversuch gewertet wird. Über den Umfang des Täuschungsversuchs hat die Lehrerin/der Lehrer zu befinden (s. APO-GOST, APO-SI).

Für die Schüler/innen der Oberstufe gilt:

Handys dürfen im Oberstufengebäude eingeschränkt genutzt werden. Es darf im Gebäude nicht telefoniert werden. Musik hören ist über Kopfhörer erlaubt. Die Nutzung von Handys/Smartphones im Oberstufenunterricht ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Lehrers/der Lehrerin möglich.

  • Verhalten im Gebäude/Verhalten auf dem Schulgelände:
  • In den 5-min-„Wechselzeiten“ bleiben alle Schüler/innen in den Klassen (außer bei stundenplanbedingtem Raumwechsel).
  • Schüler/innen erreichen und verlassen über die direkten Wege den Klassenraum.
  • Wegen der erheblichen Unfallgefahr darf im Gebäude – insbesondere auf den Fluren und Treppen – nicht gerannt werden.
  • Für die Klassen 5 – 6 gilt, dass die Fachlehrerin/der Fachlehrer die Schüler/innen vor Beginn der Unterrichtsstunde im Klassenraum abholt und am Ende einer Unterrichtsstunde grundsätzlich in den Klassenraum begleitet und diesen aufschließt.
  • Vor Unterrichtsbeginn und bei späterem Unterrichtsbeginn halten sich die Schüler/innen im Eingangsbereich des Altbaus, der Mensa oder auf dem Schulhof auf, bis es schellt.
  • In den großen Pausen dürfen sich die Schüler/innen der Sekundarstufe I nur im Eingangsbereich, der Mensa, dem Freizeitbereich (neben der Mensa) oder auf dem Hof aufhalten.
  • Das Befahren des Schulhofs mit Fahrzeugen jeglicher Art ist nicht gestattet. Schülerinnen und Schüler, denen die Schulleitung die Erlaubnis erteilt hat, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, stellen ihr Rad nur in dem dafür vorgesehenen Bereich ab.
  • Wegen der erheblichen Gefährdung für alle Mitschülerinnen und Mitschüler sind das Werfen von Schneebällen bzw. von anderen Gegenständen – insbesondere Böller – sowie das Anlegen von Schlinderbahnen auf dem Schulgelände absolut verboten.
  • Regeln für den Eingangs- und Mensabereich in den Pausen:
  • In der Mensa und auf dem Zuweg zur Mensa dürfen Schüler/innen sitzen.
  • In der Mensa halten sich nur Schüler/innen auf, die etwas essen oder trinken. Die Aufsichten achten auf die Einhaltung von Sauberkeit und Ordnung.
  • Im gesamten Freizeitbereich (neben der Mensa) besteht in den Pausen und in der ersten Unterrichtsstunde eine Aufenthaltsmöglichkeit für Schüler/innen.
  • Nach dem Gong achten die Aufsichten darauf, dass die Schüler/innen zügig die Pausenbereiche verlassen, um pünktlich in den Unterricht zu kommen.
  • Während der Unterrichtszeit und den 5-min.-Wechselzeiten dürfen Schüler/innen der Klassen 5 – 10 nicht an den Mensaverkauf.
  • Die Aufsicht führenden Kolleg/innen stellen sicher, dass sie unmittelbar nach Pausenbeginn ihren Aufsichtsbereich besetzen.
  1. In den Mittagspausen geht in der Regel kein Kind nach Hause – außer auf besonderen Antrag und nach persönlichem Gespräch mit den Eltern. Die Genehmigung wird im Schülerausweis gekennzeichnet.
  1. Die Schüler/innen der Klassen 5 – 10 dürfen während der Schulzeit – also auch in den Pausen – das Schulgelände nicht verlassen. Die Schüler/innen der Klassen 5 – 10 dürfen sich während aller  Pausen nicht in dem  Bereich zwischen den Gebäuden aufhalten (PKW-Zufahrt).
  1. Der Lehrereingang seitlich am Altbau ist kein Schülerdurchgang.
  2. Vor dem Lehrerzimmer:
  • Schüler/innen halten sich in den großen Pausen nicht vor dem Lehrerzimmer auf. An den Tischen sitzen keine Schüler/innen. In ganz dringenden Fällen können Schüler/innen nach dem Ende der großen Pause eine Lehrerin/ einen Lehrer vor dem Lehrerzimmer sprechen.
  • Schüler/innen ist der Zugang ins Lehrerzimmer nicht erlaubt.
  1. Rauchen: Das Rauchen ist im gesamten Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände absolut und strengstens verboten.
  • Besucher: Auch Personen, die nicht Schülerinnen/Schüler dieser Schule sind, sich jedoch auf dem Schulgelände aufhalten, unterliegen der Weisungsbefugnis des Schulleiters, der das Hausrecht ausübt. Seinen Anweisungen sowie den Weisungen der von ihm beauftragten Personen (aufsichtführende Lehrer, Hausmeister) ist unbedingt Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können als Hausfriedensbruch verfolgt werden.

Schulfremde Besucher melden sich im Schulsekretariat und verlassen nach Erledigung ihrer Angelegenheiten unverzüglich wieder das Schulgelände

Ich möchte alle bitten, diese Schulregeln aufmerksam zu lesen, in den Klassen zu besprechen und im Interesse eines geordneten und friedlichen Miteinanders einzuhalten.

Des Weiteren bitte ich um Beachtung der ergänzenden Regelungen und Vereinbarungen, die im Vorspann des Schulplaners abgedruckt sind.

D. Winkelmann

– Schulleiter –

…zum Anfang


7.2 Respekt

respekt

…zum Anfang


7.3. Sozialverhalten und Pünktlichkeit

Das Schulgesetz des Landes NRW beschreibt in § 2 den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule und betont die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Eltern und Schule. In diesem Zusammenhang ist es ganz wichtig, dass sich alle Beteiligten über Inhalte und Ziele der Partnerschaft einig sind. Möglichkeiten der Absprachen und des Austausches ergeben sich regelmäßig in den Mitwirkungsgremien, hier insbesondere in den Sitzungen der Klassen- und Schulpflegschaft sowie in den Schulkonferenzen. Von besonderer Bedeutung sind natürlich die persönlichen und individuellen Gespräche mit dem Kind und den an der Erziehung beteiligten Personen.
Für den Fall, dass eine Schülerin/ein Schüler gegen die für alle verbindlichen Regeln der Schule und des geordneten und friedlichen Miteinanders verstößt, sehen das Schulgesetz und die Schule verschiedene Maßnahmen vor, wie darauf zu reagieren ist.

Schulgesetz, § 53
Erzieherische Einwirkungen, Ordnungsmaßnahmen
(1) Erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen dienen der geordneten Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule sowie dem Schutz von Personen und Sachen. Sie können an-gewendet werden, wenn eine Schülerin oder ein Schüler Pflichten verletzt. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist zu beachten. Ordnungsmaßnahmen sind nur zulässig, wenn erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen. Einwirkungen gegen mehrere Schülerinnen und Schüler sind nur zulässig, wenn das Fehlverhalten jeder oder jedem Einzelnen zuzurechnen ist.
(2) Zu den erzieherischen Einwirkungen gehören insbesondere das erzieherische Gespräch, die Ermahnung, Gruppengespräche mit Schülerinnen, Schülern und Eltern, die mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens, der Ausschluss von der laufenden Unterrichts-stunde, die Nacharbeit unter Aufsicht nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern, die
zeitweise Wegnahme von Gegenständen, Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedergutmachung angerichteten Schadens und die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, das Fehlverhalten zu verdeutlichen. Bei wiederholtem Fehlverhalten soll eine schriftliche Information der Eltern erfolgen, damit die erzieherische Einwirkung der Schule vom Elternhaus unterstützt werden kann. Bei besonders häufigem Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers oder gemeinschaftlichem Fehlverhalten der Klasse oder Lerngruppe soll den Ursachen für das Fehl-verhalten in besonderer Weise nachgegangen werden.
(3) Ordnungsmaßnahmen sind
1. der schriftliche Verweis,
2. die Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe,
3. der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu zwei Wochen und von sonstigen Schulveranstaltungen,
4. die Androhung der Entlassung von der Schule,
5. die Entlassung von der Schule,
6. die Androhung der Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die obere Schulaufsichtsbehörde,
7. die Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die obere Schulaufsichtsbehörde. Rechtsbehelfe (Widerspruch und Anfechtungsklage) gegen Ordnungsmaßnahmen nach Satz 1 Nr. 2 und 3 haben keine aufschiebende Wirkung.
§80 Abs. 4, 5, 7 und 8 der Verwaltungsgerichtsordnung bleibt unberührt.
(4) Maßnahmen nach Absatz 3 Nr. 4 und 5 sind nur zulässig, wenn die Schülerin oder der Schüler durch schweres oder wiederholtes Fehlverhalten die Erfüllung der Aufgaben der Schule oder die Rechte anderer ernstlich gefährdet oder verletzt hat. Bei Schulpflichtigen bedarf die Entlassung von der Schule der Bestätigung durch die Schulaufsichtsbehörde, die die Schülerin oder den Schüler einer anderen Schule zuweisen kann. Die Entlassung einer Schülerin oder eines Schülers, die oder der nicht mehr schulpflichtig ist, kann ohne vorherige Androhung erfolgen, wenn die Schülerin oder der Schüler innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt hat.
(5) Maßnahmen nach Absatz 3 Nr. 6 und 7 sind nur zulässig, wenn die Anwesenheit der Schülerin oder des Schülers aus Gründen der Sicherheit nicht verantwortet werden kann. Diese Entscheidung bedarf der Bestätigung durch das Ministerium. Soweit die Schülerin oder der Schüler die Schulpflicht noch nicht erfüllt hat, ist für geeignete Bildungsmaßnahmen zu sorgen.
(6) Über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 3 Nr. 1 bis 3 entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der Schülerin oder des Schülers. Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann sich von der Teilkonferenz gemäß Absatz 7 beraten lassen oder ihr die Entscheidungsbefugnis übertragen. Den Eltern und der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer oder der Jahrgangsstufenleiterin oder dem Jahrgangsstufenleiter ist vor der Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. In dringenden Fällen kann auf vorherige Anhörungen verzichtet werden; sie sind dann nachzuholen.
(7) Über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 3 Nr. 4 und 5 entscheidet eine von der Lehrerkonferenz berufene Teilkonferenz. Der Teilkonferenz gehören ein Mitglied der Schulleitung, die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer oder die Jahrgangsstufenleiterin oder der Jahrgangsstufenleiter und drei weitere, für die Dauer eines Schuljahres zu wählende Lehrerinnen und Lehrer oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß § 58 als ständige Mitglieder an. Weitere, für die Dauer eines Schuljahres zu wählende Mitglieder sind eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulpflegschaft und des Schülerrates. Diese nehmen an Sitzungen nicht teil, wenn die Schülerin oder der Schüler oder die Eltern der Teilnahme widersprechen.
(8) Vor der Beschlussfassung hat die Teilkonferenz der betroffenen Schülerin oder dem betroffenen Schüler und deren Eltern Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf der Pflichtverletzung Stellung zu nehmen; zu der Anhörung kann die Schülerin oder der Schüler eine Person des Vertrauens aus dem Kreis der Schülerinnen und Schüler oder der Lehrerinnen und Lehrer hinzuziehen.
Ordnungsmaßnahmen werden den Eltern schriftlich bekannt gegeben und begründet.

7.4. Der Auszeitraum in der Theodor-König-Gesamtschule

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigten,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

das Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen verweist in § 1, Abs. 1 darauf, dass jede Schülerin und jeder Schüler „ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung“ hat. Bei der Verwirklichung der Bildungs- und Erziehungsziele wirken Schule und Eltern partnerschaftlich zusammen (§2, Abs. 3).

Zu den vornehmlichen Aufgaben jeder Schule gehört es demnach, Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen geregelten und störungsfreien Unterrichtsbetrieb gewährleisten, um die o.g. Rechte und Ziele umsetzen zu können.

Leider kommt es im Unterrichtsalltag immer wieder zu Situationen, in denen einzelne durch ihr Verhalten einen geregelten und störungsfreien Unterrichtsbetrieb behindern, indem sie sich nicht an die Schulordnung und die für alle geltenden Regeln halten. In den meisten Fällen können derartige Störungen unmittelbar durch die anwesende Lehrerin/den anwesenden Lehrer bearbeitet werden. Manchmal ist es jedoch erforderlich, dass eine Schülerin oder ein Schüler vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossen werden muss, damit die anderen in Ruhe weiterarbeiten können. Für solche Situationen haben die Lehrerkonferenz am 2.6.2015 und die Schulkonferenz am 8.6.2015 die Einrichtung eines „Auszeit-Raumes“ beschlossen.

  • Der „Auszeit-Raum“ (R 317) ist jeden Tag durch ein Mitglied der Schulleitung besetzt.
  • Stört eine Schülerin/ein Schüler den Unterrichtsbetrieb derart, dass trotz aller Einwirkungsversuche der Lehrkraft ein geregelter Unterricht nicht mehr möglich ist, wird diese Schülerin/dieser Schüler in den „Auszeit-Raum“ In der Regel erfolgt das durch Begleitung eines Mitschülers oder einer Lehrkraft. Die unterrichtende Lehrkraft teilt in einer kurzen schriftlichen Mitteilung die Art der Störung mit.

       (Vordrucke liegen im LZ rechts neben den Klassenbüchern)

Sollte der „Auszeit-Raum“ im Ausnahmefall nicht besetzt sein, kann über das Schulleitungssekretariat erfragt werden, welches Schulleitungsmitglied erreichbar ist.

Wichtig: Schüler/innen dürfen nicht unbeaufsichtigt vor die Tür gestellt werden– weder bei Verspätungen, noch bei Unterrichtsstörungen.

  • Die Schülerin/der Schüler wird im „Auszeit-Raum“ von dem Mitglied der Schulleitung zu seinem Verhalten befragt. Im dem Gespräch wird geklärt,
  • ob eine Rückkehr in die laufende Unterrichtsstunde möglich ist
  • ob ein Verbleib im „Auszeit-Raum“ für diese Unterrichtsstunde erforderlich ist
  • ob der Ausschluss für den gesamten Unterrichtstag notwendig ist
  • welche Maßnahmen/Vereinbarungen wegen des Fehlverhaltens getroffen werden.

Wird eine(e) Schüler/in wegen Beleidigung einer Lehrkraft in den Auszeitraum geschickt, kann sie/er nur dann wieder am Unterricht teilnehmen, wenn sie/er sich im Beisein des zuständigen Schulleitungsmitglieds  bei der Lehrkraft entschuldigt hat. Ein Elterngespräch ist in der Folge in jedem Fall zu führen. In der Regel durch die betroffenen Lehrkraft, ggf. zusammen mit Klassenleitung oder evtl. mit einem Mitglied der Schulleitung.

  • In jedem Fall erfolgt zeitnah
  • ein Klärungsgespräch zwischen Lehrkraft und Schüler/in mit dem Ziel, zukünftig derartige Störungen zu vermeiden. Ggf. können weitere Personen zu dem Gespräch hinzu gezogen werden (KL, BL, Soz.Päd., AL)
  • eine Information der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers und der Eltern durch die betreffende Lehrkraft
  • eine Rückmeldung der Fachlehrerin/des Fachlehrers an die Klassenleitung, dass die vereinbarte Maßnahme umgesetzt worden ist. Die Klassenleitung vermerkt das auf dem Laufzettel, nimmt diesen zu ihren Unterlagen und gibt eine Kopie davon in den Auszeitraum zurück.

Regelungen für Schüler/innen, die verspätet zum Unterricht erscheinen:

  1. Kommt eine Schülerin/ein Schüler erst nach Beginn der Unterrichtsstunde zum Klassen-/Kursraum, so meldet sie/er sich zunächst im „Auszeit-Raum“. Dort wird sie/er in eine Tagesliste und in eine Klassenliste eingetragen, außer, wenn sie/er glaubhaft darlegen kann, dass sie/er für die Verspätung nicht verantwortlich ist.
  2. Die Schülerin/der Schüler bekommt einen Eintrag in den Schulplaner, den sie/er der unterrichtenden Lehrkraft vorzeigt und der sie/ihn zur verspäteten Teilnahme am Unterricht berechtigt.
  3. Die Schülerin/der Schüler bekommt die Auflage, einen Besinnungsaufsatz zu schreiben („Warum bin ich zu spät gekommen? Wie kann ich es schaffen, pünktlich zum Unterricht zu kommen?“). Der Aufsatz wird von den Eltern/Erziehungsberechtigten unterschrieben und am Folgetag der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer abgegeben, die die Aufsätze zu ihren Unterlagen nehmen.
  4. Verspätet sich eine Schülerin/ein Schüler dreimal, werden die Eltern/ Erziehungsberechtigten darüber schriftlich durch die Schulleitung informiert. Ergeben sich die Verspätungen in einem engen zeitlichen Zusammenhang, so sollten die Klassenlehrer/innen  die Eltern zu einem Gespräch in die Schule zu bestellen. Dazu bitte eine kurze Notiz an den Auszeitraum weitergeben.
  5. Folgen weitere Verspätungen, entscheidet die Schulleitung nach Rücksprache mit der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer und nach Anhörung der Schülerin/des Schülers und der Eltern über eine Ordnungsmaßnahme.
  6. Der beschriebene Ablauf gilt auch für Verspätungen nach den Pausen.

Schlussbemerkung:

Die Schulordnung sowie die hier vorgestellten Regelungen bei massiven Unterrichtsstörungen und Verspätungen werden mit den Schüler/innen zu Beginn eines jeden Schuljahres noch einmal  besprochen.

Ich bitte alle Beteiligten im gemeinsamen Interesse um Beachtung dieser Regelungen, um die Vermeidung von Störungen des Unterrichtsbetriebs und um die Einhaltung der Schulregeln.

D. Winkelmann                                                                          22.8.2016

– Schulleiter –

 

…zum Anfang