Sonntag, 09.02.2020 – Moinsen sagt Emre

Heute war tatsächlich ein relativ ruhiger Tag, wobei in den beiden Meetings zur Vorbereitung des Workshops “disadvantaged pupils”intensivst gearbeitet und diskutiert wurde. Kein leichtes Thema, denn die Schüler und Schülerinnen mussten sich nicht nur mit sich auseinandersetzen sondern vielmals die Perspektive wechseln.

Nebenbei wurde noch mal die Waschmaschine angeschmissen, Koffer gepackt, der Besuch aus Münster und besonders Hendrine und ihre Freundin begrüßt. 5 Stunden dauerte es bis Tugce’s neue Frisur dank Hendrine fertig war.

Auch Hendrine grüßt alle ganz herzlich.

 
Moinsen,
 
heute war auch wieder ein ganz gemütlicher Tag an dem wir nicht besonders viel gemacht haben, der für mich aber trotzdem einer der besten war. Der Tag hat mir heute besonders gut gefallen einfach nur aus dem Grund das es heute zum Frühstück Pfannkuchen mit Nutella oder anderen Topics gab. Nach dem Frühstück haben wir uns dann wieder getroffen, weil wir dann über unser zweites Projekt geredet haben, bei dem wir dann über Armut beziehungsweise die dadurch benachteiligten Kinder geredet haben.
Dabei haben wir versucht uns in einige Lebenssituationen hinein zu versetzen um zu schauen wie wir denn mit der Situation umgehen würden oder welche Gefühle wir unter diesen Umständen hätten.
Also ein kleines Brainstorming. Anschließend hatten wir dann Freizeit. Während der Freizeit sind dann für mich überraschend die Betreuer vom Schiller-Gymnasium rüber gekommen und haben dann mit uns im Pool die Sonne genossen. Ein bisschen später dann trafen wir uns wieder als Gruppe und haben über unsere Gedanken, die wir beim Brainstorming gehabt haben gesprochen. Dabei ist uns aufgefallen das Armut viele verschiedene Gesichter besitzt, die alle auf deren eigenen Art und Weise schwierig zu bekämpfen sein können. Abschließend gab es am Abend dann auch noch eine Feier zur Verabschiedung zweier Bewohner die morgen das Hostel verlassen, weil sie wieder nach Hause fliegen. An dem Abend haben wir die Schüler aber auch reichlich gefeiert, da es unser letzter Tag im Hostel ist, weil wir ab morgen ebenso das Hostel verlassen. Denn ab morgen werden wir die restliche Woche bis zum Flug bei unseren Austauschpartnern wohnen. Worauf ich übrigens sehr gespannt bin, weil ich sonst zuvor noch nie bei einer eher fremden Familie für eine solch lange Zeit geschlafen habe.

Emre, EF

C. Hiller-Kitzmann

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