Dienstag 11.02.2020 – “Hello again” von Tugce

Begeistert empfingen uns unsere Schüler*innen nach ihrer ersten Nacht in den Gastfamilien heute morgen an der Schule. Alle hatten Positives zu erzählen. Okay, Emre litt unter den Mücken und Fatih unter der geschlossenen Tür.

Ab heute wird jeden Tag ein Schüler bzw. eine Schülerin von Ihren Erfahrungen in der Gastfamilie berichten.

Für unsere Gruppe und die Gastschüler*innen ging es heute auf zur Safari auf der Okupuka Ranch. Leider haben wir nicht so viele Tiere gesehen, wie wir uns gewünscht haben. Aber in Folge der Trockenheit seit dem letzten Jahr sind nahezu 73 % des Bestandes verschwunden – entweder auf der Suche nach Wasser ins Gebirge abgewandert oder verstorben. Trotzdem war die Fahrt durh die Trockensavanne beeindruckend.

Tugce, die heute berichtet, ist ganz begeistert, denn statt am Handy zu spielen etc. sitzt am Abend die ganze Familie zusammen und redet.

Hello from me again (Tugce)
Unsere letzte Woche hier in Namibia verbringen wir bei unseren Austauschschülern zuhause.
Hier ist es wirklich anders als in meinem zuhause in Deutschland. Ich wohne an einem Ort, welcher auch “Silver City” genannt wird, da alle “Häuser” hier aus Blech bestehen. Wir haben keinen Stromund auch kein Wasser. Trotz diesem ungewohnten Lifestyle fühle ich mich hier in diesem Haus wohl, aufgrund dieser wundervollen Familie. Meine Partnerin und ich haben ein eigenes Zimmer außerhalb des Hauses und wir schlafen gemeinsam in einem Bett.
Meine Ersatzmama für diese Woche ist so nett. Wo auch immer wir hingehen, sagt sie diesen Satz “ ´This is my daughter from another mother” (=das hier ist meine Tochter von einer anderen Mutter).
Ist das nicht schön zu hören?
Liebe Grüße aus Namibia und da wir hier schon 23 Uhr haben, wünsche ich allen eine gute Nacht.#

Tugce, QI

C. Hiller-Kitzmann

Dieser Beitrag wurde unter Außerschulisches Lernen, externe Kooperation, Namibia, UNESCO veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.