Archiv der Kategorie: Außerschulisches Lernen

Medizin der Zukunft hautnah: Jahrgang 8 entert die MS Wissenschaft

Wie operiert ein Chirurg ein künstliches Hüftgelenk ein? Wie sieht eine smarte Kontaktlinse aus und was taugt ein Burger mit Insekten-Patty? Antworten auf diese Fragen fanden die drei Naturwissenschaften-Kurse des 8. Jahrgangs bei einem besonderen Unterrichtsgang am 08.07.2026: Die Schulleitung hatte eine Einladung zur „MS Wissenschaft“ weitergeleitet, die perfekt in das aktuelle Inhaltsfeld „Gesundheit“ passte. Das diesjährige Thema des schwimmenden Science Centers: Medizin der Zukunft.

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Galaktischer Erfolg: Klasse 9A gewinnt Physik-Wettbewerb und reist ins Planetarium Bochum

Wie groß ist eigentlich das Universum? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schüler der 9. Klassen im Physikunterricht der letzten Wochen. Die Fachlehrer Herr Günther und Herr Daniels riefen einen schulinternen Wettbewerb rund um das Thema „Himmelskörper“ ins Leben: Die Klasse mit den fundiertesten, kreativsten und beeindruckendsten Präsentationen durfte sich auf einen ganz besonderen Preis freuen – einen exklusiven Unterrichtsgang ins Planetarium Bochum.

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Weltflüchtlingstag: Schülerinnen und Schüler nehmen an Workshops zum Thema „Flucht und Migration“ teil


Am Freitag, den 19. Juni 2026, hatte die Klasse 10C die Gelegenheit, an verschiedenen Workshops zum Thema „Flucht und Migration“ teilzunehmen. Der Aktionstag fand passend zum Weltflüchtlingstag, der jedes Jahr rund um den 20. Juni begangen wird, statt. Die Veranstaltung wurde von der Marktkirche Essen in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen organisiert und bot den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in globale Fluchtbewegungen, Entscheidungsprozesse und menschliche Schicksale.

In einem der Workshops spielten die Schülerinnen und Schüler eine Runde UNO – allerdings mit veränderten Regeln. Diese Übung zeigte, wie es sich anfühlt, wenn gewohnte Abläufe plötzlich nicht mehr gelten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation, Anpassungsfähigkeit und gegenseitiges Verständnis sind.

In einem weiteren Workshop beschäftigte sich die Klasse mit der Frage, welche Gegenstände man auf eine Flucht überhaupt mitnehmen könnte. In Kleingruppen packten die Schülerinnen und Schüler symbolisch einen Rucksack und mussten Prioritäten setzen. Die Übung machte bewusst, wie schwer solche Entscheidungen für echte Geflüchtete sind und wie viel Mut, Unsicherheit und Verlust damit verbunden sind.

Des Weiteren arbeitete eine Gruppe mit Karten, die verschiedene Ereignisse aus dem Leben eines geflüchteten Jungen zeigten. Die Aufgabe bestand darin, die Geschichte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, Zusammenhänge zu erkennen und anschließend gemeinsam darüber zu sprechen.

Die Workshops in der Marktkirche waren für alle Beteiligten eine besondere außerschulische Erfahrung. Wir bedanken uns bei der Marktkirche und allen Beteiligten der Universität Duisburg-Essen.

Anastasija G. & Meryem S. (10C), P. Scheiler

Erinnern für die Zukunft Fahrt zur Gedenkstätte Dachau 

Vom 20. bis 24. April nahmen historisch interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und 10 an einer Gedenkstättenfahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau und nach München teil. Bereits im Vorfeld hatten sich die Teilnehmenden im Stadtarchiv intensiv mit den Biografien von Menschen beschäftigt, die nach Dachau deportiert wurden. Dadurch erhielten die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Zugang zu den Schicksalen hinter den historischen Zahlen und Fakten. Namen, Gesichter und Lebensgeschichten machten die Vergangenheit greifbar und verliehen ihr eine emotionale Nähe.

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Mit Biografien im Gepäck nach Dachau –Schülerarbeit im Zentrum für Erinnerungskultur

Im Rahmen der Workshopreihe zur Vorbereitung der Gedenkstättenfahrt nach Dachau setzten sich Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs EF und 10 im Zentrum für Erinnerungskultur gemeinsam mit Robin Richterich intensiv mit Biografien von Tätern und Opfern aus Duisburg auseinander. Ziel der Projektarbeit war es, Ge-schichte über individuelle Lebensgeschichten greifbar zu machen und die Bedeutung von Erinnerungskultur für die Gegenwart zu reflektieren.

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