Lebenszeichen aus Namibia – Ahmet Ortatepe

Unser Abiturient und jetziger FSJ’ler Ahmet Ortatepe hat sich mal wieder aus Namibia gemeldet.

Ein wenig wortkarg vielleicht, weil man den Stress nicht in den Vordergrund stellen möchte und weil man nicht verraten will, was man für den Besuch aus Deutschland geplant hat.

Wir freuen uns, Ahmet in Namibia zu treffen und von seinen Erfahrungen zu hören.

C. Hiller-Kitzmann, Abteilungsleiterin Oberstufe

Ahmets Bericht:

Seit Mitte November hatten die Kinder Urlaub, wir auch, aber nur zum Teil, denn ein FSJ’ler hat viel zu tun.

So saßen wir mit Kapenda zusammen, haben über unsere Anfangszeit gesprochen und vorläufige Pläne für das nächste Jahr geschmiedet. Danach hatten auch wir Urlaub. Mein Kollege reiste in der Zeit  nach Ruanda und kam auf den Landweg wieder zurück nach Windhuk. Ich bin in Windhuk geblieben und habe die Stadt weiter erkundet.

Auch über Weihnachten und Silvester war ich in Windhuk. Die Einkaufsläden waren etwas geschmückt, aber  trotzdem kam kein wirkliches Weihnachtsgefühl auf – auch wenn ich das Fest nicht feier, erlebt man in Deutschland die Stimmung. Die restlichen Gäste und wir überlegten, ob wir an Weihnachten etwas gemeinsam kochen und essen wollen und da jeder zustimmte, wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Später haben wir dann „Kevin allein in New York“ gemeinsam geschaut – ein Weihnachtsklassiker in Deutschland. Schon vorher war klar, dass wir uns gegenseitig nicht beschenken.

An Silvester brachte mich ein Einheimischer zu seinem Kollegen, wo die beiden getrunken und getanzt haben. Um Mitternacht wurden in der Innenstadt Raketen abgefeuert. Aber da wo wir standen, erkannte man diese kaum-. Ungefähr um ein Uhr morgens fuhren wieder dann zurück zum Hostel. Am Neujahrstag haben wir wieder gemeinsam gekocht, gegessen und gemeinsam einen Film angeschaut.

Danach begannen dann auch gleich die Planungen für den Skate Park 2020, mögliche Unternehmungen mit den Schülern aus Deutschland im Januar 2020 und unserer Ideen für Aktivitäten mit der SkateAid Crew. Unsere Ideen haben wir mit Adolf besprochen und unseren Plan an Skate Aid geschickt, denn Skate Aid wollte wissen, was wir für das nächste Jahr geplant haben. Nun müssen wir überlegen, wie wir unsere Projekte finanziell und praktisch am günstigsten umsetzen.

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