Samstag, 08.02.2020 – More von Katatura sagt Ali

Oder “Guten Morgen aus Katatura”. 

Am Vormittag wurde eifrig und konzentriert an der Plakaterstellung des ersten Workshops für die Präsentation gearbeitet. Es war spannend zu erleben, wie über die Gestaltung diskutiert und die Arbeit aufgeteilt wurde. Und keine/r drückte sich vor der Arbeit!!!

Am Nachmittag ging es dann auf Wunsch der Gruppe nochmal nach Penduka, denn dieses Projekt hatte die Schülergruppe derart beeindruckt, dass man es mit einem kleinen Einkauf aktiv unterstützen wollte.

Und Besuch bekamen wir heute auch noch. Nande sein Zwillingsbruder und ihr Freund Martin schauten vorbei und waren auch zum Abendessen eingeladen. Nande studiert mittlerweile Ingineurwissenschaft und lässt liebe Grüße ausrichten. 

More van Katutura,
hoffe euch allen geht es gut und ihr verfolgt weiterhin unsere Homepage. 

Heute haben wir unseren Tag etwas anders begonnen. Nach den zwei Workshop-Tagen haben wir unsere Ergebnisse auf Plakaten festgehalten. Dies hat zwar etwas Zeit beansprucht, aber langweilig war es auf keinen Fall – im Gegenteil, wir haben Musik gehört und nebenbei Honigmelone gegessen 😋. 

Gegen 15:30 Uhr hat uns dann Shaun, einer vom Wadadee House*, zu „Penduka“ gefahren. Penduka liegt direkt an einem Stausee in Windhoek und ist eine sich selbst tragende gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die Entwicklungsmöglichkeiten und Trainings für benachteiligte Frauen vor Ort bietet.  Benachteiligungen sind beispielsweise Krankheiten wie Tuberkulose oder HIV. Seit 1992 gehen 100% der Gewinne an die Frauen und durch eine Ausbildung können die Frauen selbst Kleinunternehmerinnen oder Teil des Penduka Teams werden und dadurch Einkommen erwerben. Arbeitsplätze werden in der Herstellung von einzigartigen, handgefertigten Produkten, aber auch im gastwirtschaftlichen Bereich zum Beispiel im Restaurant, bei der Betreuung der Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen und einheimische Gästed oder bei der Ausrichtung von Konferenzen angeboten. 


Uns hat es sehr gefallen und der Blick auf den Stausee war klasse! Gleich wird noch gekocht und übermorgen geht es dann für eine Woche zu unseren Austauschschülern*innen.

C.Hiller-Kitzmann

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Freitag, 07.02.2020 – „Hey“ sagt Mahlet

„Chillen“ – ein von der Gruppe lang ersehnter und verdienter Tag und für mich ein sanfter Einstieg waren heute angesagt.

Dank Shaun kamen wir kostenlos in die Stadt. Nach Botschaftsbesuch, Shopping (u.a. Besorgung von Präsentationsmaterial) , gemeinsamen Essen stand noch der Supermarktbesuch auf dem Programm, bevor es mit drei Taxis zurück ging. Nach dem Planungsgespräch für morgen war Freizeit angesagt.

Hey,

heute war ein für uns bereits überfälliger,ein entspannter Tag, an dem wir nicht viel gemacht haben. Den Großteil des Tages haben wir mit Shopping in der Innenstadt verbracht. Zusammen haben wir Mittag gegessen und als Mitbringsel für unsere Familien, Namen in Palmenkerne einritzen lassen. Anschließend sind wir dann nachmittags ins Hostel zurückgekommen,haben die weitere Arbeit abgesprochen und den restlichen Abend entspannt. 

Mahlet, Jg. 10

C. Hiller-Kitzmann

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Donnerstag, 06.02.2020 – Herzlich Willkommen

Heute morgen um 6.00 Uhr bin auch ich gelandet und ein bekanntes Gesicht hat mich abgeholt. Das war für meinen Abholservice eine echte Herausforderung, denn seit langer Zeit war Aufstehen um 5.00 Uhr für ihn nicht mehr angesagt.

Willkommen in Namibia,
 
heute um 05:00 Uhr morgens hat Ahmet Ortatepe unser FSJ‘ler in Namibia, unsere Abteilungsleitherrin Frau Hiller vom Flughafen abgeholt. Wir haben sie Herzlich aufgenommen, danach sind wir direkt in Richtung Schule gefahren, da es der zweiter Tag der Workshops war. Wir haben mit unseren Partnerschülern die Workshops geleitet und sind auf viele Ergebnisse gestoßen, an denen weiter gearbeitet werden soll und hatten auch sehr viel Spaß. Es war eine schöne Atmosphäre, in der wir produktiv gearbeitet haben,obwohl ein kräftiger und lauter Regeschauervon runter kam. Zum Abend wurden wir dann von den Schülern aus dem Schiller-Gymnasium eingeladen um mit ihnen nachts am Lagerfeuer zu entspannen und sich wieder mal über die letzten Ereignisse zu unterhalten.

Emre, EF

Die Tippex-Mouse hat unsere Partnerschüler sehr fasziniert, war was Neues.

Und ich kann sagen, der erste Tag war für mich schon sehr beeindruckend und nicht nur der ungewöhnliche kurze kräftige Regenschauer.

C. Hiller-Kitzmann

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05.02.2020 – Zurück aus der Sendepause

Bericht unserer Schülerin Tugce

Hey, heute morgen sind wir alle mit einem komischen Bauchgefühl aus dem Bett gekommen da heute etwas besonderes anstand: Unser erste gemeinsamer Projekttag. Nach dem Frühstück haben wir uns nochmal zusammen gesetzt um uns gegenseitig Sicherheit zu geben. Das Projekt sollte um 14 Uhr in der Hage G. Gaingob starten. Darauf waren wir vorbereitet. Tatsächlich sind wir dann schon um 12 Uhr ins kalte Wasser gesprungen. Nach zähem Anfang nahm die Arbeit in den Gruppen richtig richtig Fahrt auf. Wir haben sehr viel über die Schulwege der Schüler und Schülerinnen erfahren. Manche sind bis zu 1Stunde 30 min zu Fuß unterwegs und das morgens um fünf Uhr. Es gibt keine richtigen Fußgänger und Fahrradwege und kaum Ampelanlagen. Also eine richtige Challenge. Morgen geht es dann weiter und ich bin gespannt, was die anderen Workshop Teilnehmer zu berichten haben.

Am Nachmittag wurden wir dann von Erika einer Kindergartenleitern in Katutura abgeholt. Sie hat uns zu sich nachhause eingeladen. Sie hat ihr zuhause zum Kindergarten gemacht und teilt somit ihr Zuhause mit Kindern die ein Zuhause brauchen. Erika hat uns durch ihr Haus geführt. Daraufhin habe ich Erika gefragt wo denn eigentlich die Mädchen schlafen und sie antwortete mir: Diese Mädchen haben keine Eltern. Ich habe sie aufgenommen. Sie leben mit mir in diesem Haus und dürfen hier schlafen wo auch immer sie wollen. 

Was für eine tolle Frau!

Tugce QI
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Mittwoch, 05.02.2020 – Sendepause

Ab morgen melden wir uns wieder live aus Windhoek.

C. Hiller-Kitzmann

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Dienstag, 04.02.20 – Auf Wiedersehen Swapokmund

Sagt Aleyna, die sich heute mit ihrem Bericht zu Wort meldet und der Rest der Gruppe. Ein sicher unvergessliches Wochenende, wie auch die bisher nicht veröffentlichten Fotos zeigen.

Heute mussten wír uns nach ein paar schönen Tagen in den Bungalows von Swakopmund verabschieden. Auf der Busfahrt von Swakopmund zurück nach Windhoek kann man viel von der Landschaft Namibias sehen. Während der 6 Stunden Fahrt konnte man immer wieder Steine entdecken, die für die Menschen (meistens Hereros), die durch die Vertreibung gestorben sind, stehen. 
Windhoek hat uns mit Regen begrüßt. Der erste Regen, den wir dieses Jahr hier erleben. Das kommt hier normalerweise ja nicht so oft vor…

Aleyna QII

Zurück in Windhoek hieß es dann erst mal einkaufen und kochen. Und um 19.46 Uhr Ortszeit saß man noch immer zusammen und plante unser Projekt.

C. Hiller-Kitzmann

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Nachtrag 03.02.20 – „Moin – Achterbahn der Gefühle

Heute war ein ganz besonderer Tag mit einer Achterbahn der Gefühle.

Zuerst sind wir in ein Illegales Township gefahren um dort einesn von mehreren Kindergärten zu besuchen. Geleitet werden diese Kindergärten von einer meiner Meinung nach überaus beeindruckenden Frau, die all meinen Respekt verdient hat – Lore Bohm. Lore Bohm leitet diese Kindergärten bereits seit über 20 Jahren. Als wir dort angekommen sind ebenfalls mit den Schülern aus Münster wurde für uns als erstes etwas von den Kindern vor gesungen. Bereits dort sind bei einigen die Tränen geflossen, weil einige dieser schockierende Unterschied emotional berührt hat beziehungsweise zu sehen wie diese Kinder selbst ohne für uns wirklich viel zu besitzen oder fast schon gar nichts immer noch Spaß haben und lächeln.

Danach kam Lore Bohm und hat uns den einen kleinen Platz gezeigt, wo

diese Kinder essen, spielen und auf Klo gehen. Nach dem Zeigen des Kindergarten haben wir dann mit denn Kinder zusammen verschiedene Spiele gespielt. Anschließend mussten wir uns schweren Herzens von den Kindern verabschieden, weil wir auch wieder gehen mussten. Danach ging es zurück zu den Bungalows wo wir dann bisschen was gegessen haben und dann gemeinsam zum Strand gegangen sind. Abschließend haben wir dann ebenfalls mit den Schülern aus Münster zusammen abends etwas gefeiert.

Emre

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Nachtrag Sonntag, 02.02.20 – „DUNE 7 – it was AMAZING!“

Wir haben wieder Internet und so kommt Ali’s  Bericht endlich an.

„An unserem zweiten Tag in Swakopmund sind wir zu der höchsten Düne Afrikas gefahren (diese ist ca. 130 m hoch). Mit dem Wetter hatten wir in diesem Jahr echt Glück, denn heute hatten wir 22 und im letzten Jahr 34 Grad. Die Düne war zwar sehr schön und als man dann oben war, hat es sich auch wirklich gelohnt – dennoch war es sehr anstrengend…

Zurück im Bungalow haben wir Geld bekommen und sollten einkaufen gehen. Wir, die Jungs, haben lecker gekocht. Zum Essen gab es Nudeln mit einer Tomatensoße. Anschließend habe ich die Musik angemacht, alle standen plötzlich auf und fingen an zu tanzen… Es hat total Spaß gemacht und jeder von uns hat auch mitgetanzt.“

Ali und C.Hiller-Kitzmann

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Montag, 03.02.2020 –„Swapokmund – nicht nur Baden“

Die Emotionen aus der Arbeit mit den Kindern aus dem Township von heute Morgen wurden am Vormittag in einem gemeinsamen Teamgespräch mit allen Beteiligten aufgearbeitet.

Am Nachmittag ging es für alle deutschen und afrikanischen Schüler und Schülerinnen noch einmal an den Strand, um die bevorstehenden Aufgaben – gemeinsamer Einkauf und die Zubereitung eines Salates – erfolgreich zu meistern.

Auf die Salatfotos und die Fotos vom Sprung in den Atlantik sind wir gespannt.

Sobald die Gruppe wieder Internet hat, folgen die Schülerberichte und weitere Fotos zu diesem erlebnisreichen und emotionalen Aufenthalt.

C. Hiller-Kitzmann

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Nachtrag – Sonntag, 01.02. – „Swapokmund wir kommen“

Irgendwie hat die Gruppe es geschafft, dass uns Mahlets Bericht, trotz schlechten /fehlenden Internets, erreicht. 

Heute ist mal ein anderer Tag, denn unsere Partnerschüler der Hage G. Geingob, die Schüler aus Münster und die Schüler der A. Shipena School sind mit uns zusammen in einem Bus nach Swakopmund gefahren. Während der Busfahr,t die knapp fünf Stunden gedauert hat, konnten wir sehr viel von der Landschaft sehen und haben sogar Paviane zu sehen bekommen.Es ist mal anders mit Leuten abzuhängen, die überall gute Laune und Freude verbreiten .Alle haben gelacht, geredet ,getanzt usw. Dieses Wochenende bekommen wir die Möglichkeit unsere Partnerschüler besser kennen zu lernen, da wir alle zusammen für eine kurze Zeit in einem Bungalow zusammen leben werden. 

Mahlet Jg. 10

C.Hiller-Kitzmann

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